Bürgerverein St. Leonhard / Schweinau e.V.
Gemeinsam stark. Seit 1981.

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Vorstand

Überblick:

Der Vorstand des Bürgervereins besteht aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden, der Schatzmeisterin, dem Schriftführer sowie den Beiräten.

Vorsitzender: Felix Geismann
Vorsitzender: Peter Streck
Schatzmeisterin: Christine Gaberdan
Schriftführer: Manfred Krompaß

Beiräte:

·    Anton Kromer
·    Betül Tasbolat
·    Victor Strogies
·    Wasilios Paschos
·    Mark Klingler

Die letzten Wahlen fanden auf der Mitgliederversammlung am 13. Oktober 2008 statt.

Vorstellung

Felix Geismann, Vorsitzender
F.GeismannJahrgang 1987, verlebte bereits seine frühe Kindheit in Schweinau. Zum Bürgerverein stieß der Student 2007 im Zusammenhang mit seinen Recherchen zur Zucker-Bär-Villa, für deren Erhalt er sich fortan mit dem Bürgerverein und dessen „AG Bauen + Umwelt“ öffentlich stark machte. Vertraut sind ihm Stadtteil und Bürgerverein jedoch schon viel länger, war sein Vater doch bereits Ende der 1980er Jahre dessen Vorsitzender.
„Schwerpunktmäßig gilt mein Interesse der Stadtentwicklung und dem Schutz unseres baulichen Erbes, das endlich als Chance für ein vielfältiges Stadtbild begriffen werden muss. Von einer „Renaissance der Stadtentwicklung“ ist derzeit zu hören und alles rund um Umwelt und Gestaltung wird zum politischen Modebegriff – doch in der Realität bestimmen besonders in St. Leonhard und Schweinau weiterhin Ideenlosigkeit und „laissez-faire“ das Handeln der Stadt. Mit dem Bürgerverein möchte ich mich für eine aktivere und verantwortungsvollere Entwicklung unserer Stadtteile hin zu mehr Lebensqualität einsetzen. Mein Faible für die neuere Lokal-Geschichte hilft mir insbesondere die Wiederholung früherer (politischer) Fehler frühzeitig zu erkennen.“
Schwerpunkte: Stadtentwicklung, alte Bausubstanz, Bildung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunalpolitik

Peter Streck, Vorsitzender
P.StreckIm Jahre 1969 wurde ich in Nürnberg geboren und habe meine frühe Kindheit in St.Leonhard verbracht. Vor 10 Jahren bin ich hierher zurückgekehrt und lebe seither mit meiner Familie in meinem Geburtshaus in St.Leonhard. Mich verbinden nunmehr 4 Generationen mit diesem Stadtteil.
Als Architekt und Immobilienwirtschaftler stehen für mich die Themen Stadtentwicklung und gebaute Umwelt im Vordergrund. Städte müssen ihre Stadtteile fit machen, für die heutigen und zukünftigen Aufgaben. Auch weiterhin werden die Energiepreise drastisch steigen und für viele Menschen kaum noch bezahlbar sein, folglich muss in energiesparende Sanierungen und Neubauten investiert werden. Zudem brauchen unsere Stadtteile wieder mehr Wohnraum, der den Ansprüchen einer breiteren Gesellschaftsschicht entspricht. Stadtteile müssen daher als Investitionsstandorte attraktiv sein, dabei werden die Umfeldbedingungen als Standortfaktoren wahrgenommen. Unsere Stadtteile haben hier einen hohen Nachholbedarf. Ich möchte mich dafür einsetzen, unsere Stadtteile wieder nach Vorne zu bringen und an einer besseren Zukunftsperspektive mitzuarbeiten.

Christine Gaberdan, Schatzmeisterin
C.Gaberdan1936 in Nürnberg geboren. „Aufgewachsen, gelebt und gearbeitet bis zum 65.ten Lebensjahr im St. Leonhard’er Friedhof. Die Bombennächte erlebt, in den Ruinen gespielt, und den Wiederaufbau beobachtet, ist St. Leonhard, meine Heimat.“ Im Bürgerverein seit 1991, gleichzeitig Vorstand der Bürgerinitiative „Sau raus – Kultur rein“. In verschiedenen Kulturinitiativen aktiv und seit einigen Jahren Kassenwart des Bürgervereins.
Meine Wünsche für unseren Stadtteil wären in erster Linie:

  • Friedliches Miteinander
  • Gute Wohnungen für kinderreiche Familien
  • Gute Schulbildung für alle Kinder
  • Mehr preiswerte Bildungs- und Kulturangebote
  • Mehr Grün im Stadtteil
  • Kunst für Alle in oder an öffentlichen Räumen und Plätzen.

Manfred Krompaß, Schriftführer
M.KrompassMigrant aus der Oberpfalz, Jahrgang 1959, ist verheiratet und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Der Werbekaufmann und Grafiker lebt gern in Schweinau – meistens jedenfalls – und legt Wert auf das sozialpolitische Umfeld im Stadtteil. Kinder und Jugendliche und ihre Eltern müssen Bedingungen vorfinden und sich Bedingungen schaffen können, damit sie gern im Stadtteil wohnen bleiben. Seit einigen Jahren im Bürgerverein aktiv meint er, dass eine engere Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen nötig ist, die uns allen nur nutzen kann. Der Bürgerverein selbst muss sich zeitgemäß weiterentwickeln: die Leute von heute sind nur mit Ideen und Methoden von heute zu begeistern …

Betül Tasbolat, Beirätin
B.TasbolatIch bin in der Türkei geboren, mittlerweile Deutsche und ich bin Mutter von zwei Kindern. Die Stadtteile St. Leonhard und Schweinau sind unser zweites und neues Zuhause. Als Bildungslotsin an der Grundschule liegen mir besonders gleichberechtigte Bildungschancen für alle Kinder in unseren Stadtteilen am Herzen. Hierfür muss bereits im Kindergarten- und Vorschulalter der Grundstein gelegt werden, insbesondere durch geeignete Förderung z.B. der sprachlichen Entwicklung bei Kindern aus Migrationsfamilien und durch Förderung von Kindern sozialschwacher Familien. Eine gute Kinder- und Jugendarbeit ist der wichtigste Schritt hinsichtlich Integration zukünftiger Generationen und einer gleichberechtigt zusammenlebenden Gesellschaft. Zudem sehe ich mich als Ansprechpartnerin für ausländische, insbesondere türkische Mitbürger und insbesondere für Frauen im Stadtteil.

Anton Kromer, Beirat
A.KromerJahrgang 1940. Der gelernte Dekorateur, der einige Zeit als Fachlehrer tätig war, kam auf Umwegen in den Stadtteil St. Leonhard, Schweinau. So wurde er 1976 zum Leiter des ersten Nürnberger Kulturladens, in der Rothenburger Straße berufen, wohl auch deswegen weil Kromer neben der Lehrertätigkeit längere Zeit als Dozent in der Erwachsenenbildung tätig war. Er absolvierte dazu noch eine Zusatzausbildung in Sozialpädagogik in Gauting, und später eine Ausbildung als Theaterpädagoge in Remscheid. Qualifikationen, die sich im KuRo immer wieder als hilfreich erwiesen.
Seit dieser Zeit ist der Stadtteil St. Leonhard, Schweinau zum Lebensmittelpunkt von Kromer geworden. Nur logisch, dass Kromer bald in den Bürgerverein St. Leonhard / Schweinau eintrat um hier seine Kenntnisse einzubringen, dort war er bis 2008 als 2. Vorsitzender tätig. Da Kromer viel davon hält, beizeiten junge Menschen in die Verantwortung zu nehmen, stellt Kromer seine Fähigkeiten seitdem als Beisitzer zur Verfügung.

Victor Strogies, Beirat
V.StrogiesMein Name ist Victor J. T. Strogies. Ich bin 28 Jahre alt. Seit 2007 bin ich Beirat im Bürgerverein. Zur Zeit bin ich als Rechtsreferendar und Hochschuldozent tätig. Von Beruf bin ich Diplom-Jurist und Politikwissenschaftler, M.A., d.h. ich habe Jura und Politik/Soziologie und Neuere und Neueste Geschichte studiert.
Neben meinem Engagement im Bürgerverein bin ich noch politisch aktiv. Ich bin Bezirksvorsitzender der Jusos Mittelfranken, im Bezirksvorstand der SPD Mittelfranken und stellvertretender Vorsitzender des SPD-OV Leonhard/Schweinau.
Mit meiner Arbeit im Bürgerverein möchte ich mit dazu beitragen, dass unser Stadtteil schöner wird und das unsere Anliegen, d.h. die Anliegen der Bewohner unseres Stadtteils, von Stadt und Politik wahrgenommen werden. Wir müssen ständig auf diese Damen und Herren Druck ausüben, damit sie unsere Probleme erkennen und mithelfen sie zu lösen. Wir haben nämlich weder die personellen noch die materiellen Ressourcen, dies selbst zu schultern.

Wasilios Paschos, Beirat
W.PaschosIch bin Grieche und habe als Jugendlicher im Stadtteil gelebt (zwischen 1985 und 1995). Jetzt wohne ich seit acht Jahren mit meiner Familie, drei Kinder, wieder in St.Leonhard. Als Jugendlicher hat man eine andere Ansicht vom Stadtteil. Jetzt als Erwachsener sehe ich, dass etwas für den Stadtteil getan werden muss. Für Kinder und Jugendliche z.B. ist es schwer, ihre Freizeit mit den Möglichkeiten zu kombinieren, die hier vorhanden sind.

Ich bin froh, im Bürgerverein zu sein. Es bedeutet für mich, dass es Mitbürger gibt, die ein Interesse am Stadtteil haben und ein Mitspracherecht wünschen, wenn die Stadtoberhäupter manche Sachen beschließen, die nicht einfach hingenommen werden können. Als Migrant ist das Mitspracherecht von Migrationsfamilien, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind, wichtig für mich. So wird es für sie leichter, sich auch über Dinge zu äußern, die ihnen am Herzen liegen. Wenn man das als Perspektive sieht, hat man mit dem Bürgerverein eine Chance für die Zukunft unseres Stadtteils.

Mark-H. Klingler, Beirat
M.KlinglerJahrgang 1978, gebürtiger Südhesse, wohnhaft seit 99 in St.Leonhard, Beruf: Arbeiter. Meine Hobbies: Lesen (Fantasy, SciFi, Thriller), Hard Rock Musik, Schach, Skat, Poker …, ehrenamtlich tätig als Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender der SPD St.Leonhard/Schweinau.
“Warum Bürgerverein: Ich will etwas bewegen in meinem Stadtteil, denn ich fühle mich hier wohl und möchte dieses Wohlbefinden steigern, nicht nur für mich, sondern für alle St.Leonharder/Schweinauer. Der Bürgerverein ist eine neutrale Instanz und wird dementsprechend hoch gewürdigt bei allen Vertretern der entscheidenden Parteien sowie den zuständigen Verbänden. Außerdem besteht hier eine flache Hierarchie, niemand muss sich mit seinen Wünschen, Anregungen oder Problemen von ganz unten hoch arbeiten bis man zu einem Entscheidungsträger vordringt.”

Bisherige Vorstände des Bürgervereins


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