Dunkelheits-Vernissage am Leonhardsplatz: “Bunte Nacht” ein großer Erfolg

Nachdem der erste Anlauf am 24. Juli buchstäblich ins Wasser gefallen war, anhaltendes Regenwetter hatte es notwendig gemacht die Bunte Nacht kurzfristig abzusagen, meinte es das Wetter am vergangenen Samstag (11.09.2010) dafür umso besser mit uns. Pünktlich um 14 Uhr war der Aufbau der Ausstellung im Freien, inmitten des herrlichen Altbaumbestandes am Leonhardsplatz, dann auch bereits im vollen Gange. Man merkte allen Beteiligten ihre Begeisterung für diese Sache an, diesmal sollte es klappen! – Zwischen den Bäumen wurden Hochleistungsspannseile angebracht, an denen die meisten Exponate dann abgehangen wurden. Schon diese Aktion weckte bei vielen Passanten die Neugierde auf das bevorstehende Event. Ebenso pünktlich, um 19 Uhr, war die Vernissage dann vollständig aufgebaut.

Die Bunte Nacht, nach einer Idee unseres Vorsitzenden Peter Streck, sollte unseren Stadtteil um eine qualitätsvolle Attraktion bereichern, niederschwellig und kostenlos sollte sie vor allem auch den zufälligen Besucher erreichen. Das Konzept ging auf, neben zahlreichen Besuchern die am Samstag Abend bewusst auf diese Veranstaltung gekommen waren, wurden viele Besucher von der Ausstellung sichtlich überrascht.

So wurde die Dunkelheit der Abendstunden genutzt, um unterschiedliche Werke lokaler Künstlerinnen und Künstler mit der entsprechenden Beleuchtung in Szene zu setzen. Neben den Acrylgemälden von Peter Hauenstein, waren Ölgemälde von Klaus Thaler zu sehen, Ernst Jocher zeigte surreale Fotoarbeiten, Peter Neumeyer Skulpturen aus Altmetall. Eine Besonderheit waren sicherlich auch die Filz-/Textilarbeiten von Heidi Drahota. Ergänzt wurde die Ausstellung durch historische Stadtteilansichten, Filmbeiträge der Stadtteil-Jugendfilmplattform Leonau.TV, sowie durch Arbeiten der Künstlergruppe LeoPART, an diesem Abend vertreten durch Susanne Carl und Bruno Weiß. Allesamt Arbeiten mit hoher Qualität, die von dem geplant und zufällig anwesendem Publikum gleichermaßen mit großem Interesse bestaunt wurden.

Um den Weinausschank hatte sich Vereinsschatzmeisterin Christine Gaberdan gekümmert: Es wurden leckerste Bioweine verköstigt. Unser Vereinsmitglied Susanne Feigle hatte zusammen mit anderen Frauen Gebäck in der Schulküche der Georg-Paul-Amberger-Schule hergestellt, Klaus Thaler hatte italienisches Teiggebäck von der Bäckerei Fenuta, ebenfalls aus dem Stadtteil, mitgebracht. Es wurde viel gelacht, gesprochen und gestaunt. Viele Leute aus dem Stadtteil hatten sich dabei erstmals kennengelernt. Stimmungsvoll wurde der Abend jedoch nicht zuletzt dank der musikalischen Untermalungen: Zunächst erklangen die sanften Töne aus dem Saxofon von Klaus Thaler über dem Platz, anschließend füllten die Chanson-Klänge der Akkordionistin Evelyn Borchard den Raum. Exponate und Inszenierung beeindruckten und so blieben die meisten Gäste bei angenehmsten Sommertemperaturen, Getränken und kleinen Snacks bis in die späten Nachtstunden.

Eine Ergänzung in eigener Sache: Um sich für mehr Qualität in unserem Stadtteil einsetzen und weitere derartige Veranstaltungen realisieren zu können, benötigt Ihr Stadtteilverein Geld und Tatkraft. Beides kommt leider nicht vom Himmel. Wir würden uns daher besonders freuen, wenn Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen würden. Ebenso freuen wir uns über Ihre Ideen und tatkräftige Mithilfe.

Der Stadtteilverein dankt allen beteiligten Künstlern, dem Quartiersmanagement, hierbei insbesondere Stefan Boos, den Stadtteillotsen und allen übrigen Helferinnen und Helfern, die bei der Bunten Nacht engangiert Hand angelegt hatten. Wir bedanken uns ferner bei der Firma SLD Mediatec GmbH (Nürnberg) für die hervorragende Beleuchtungsarbeit und die entgegenkommende Preisgestaltung. Nicht zuletzt aber bedanken wir uns natürlich bei allen Besuchern, die dem Abend zu diesem Erfolg verhalfen.

Der Stadtteilverein.

Fotogalerie: Bunte Nacht

Sämtliche Fotos: Ernst Jocher, Marc Salomon und Felix Geismann.

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