Dunkelheits-Vernissage: Stadtteil-Künstler gesucht!

Der Bürgerverein St. Leonhard / Schweinau e. V. plant für Mitte Juli 2010 eine ganz besondere Ausstellung in St. Leonhard: Bei einer abendlichen „Dunkelheits- Vernissage“ sollen die Kunstwerke verschiedener Künstlerinnen und Künstler aus den Stadtteilen in der Dämmerung mit viel Licht und im Freien in Szene gesetzt werden und so die Gäste auf außergewöhnliche Art und Weise auf einen Streifzug durch das vielfältige künstlerische Schaffen im Stadtteil einladen. Ein kleines gastronomisches Angebot und Livemusik sollen den Rahmen bilden. Es soll, auch als Zeichen unserer multikulturellen Stadtteilbevölkerung, eine „Bunte Nacht” werden. „Wir stellen uns vor, dass man mit einem Glas Rotwein in der Hand an den Exponaten vorbei flaniert und dabei Künstlern, Nachbarn und anderen Stadtteilbewohnern begegnet”, umreißt der Vorsitzende Peter Streck das besondere Grundkonzept. Das Kunst-Angebot soll bewusst niedrig-schwellig sein und insbesondere auch die zufällig vorbeikommenden Stadtteilbewohner in den Bann ziehen.

Alle Künstlerinnen und Künstler aus den Stadtteilen St. Leonhard, Schweinau und Sündersbühl können sich ab sofort um die Teilnahme an dieser „Bunten Nacht“ bewerben. „Egal ob Bildhauer, Maler, oder Fotograf, ob Profi oder Freizeitkünstler, alle sind herzlich aufgerufen sich mit Gemälde, Plastik oder Fotografie zu bewerben“, so Streck. Bis zum 15. Mai 2010 haben alle interessierten Kunstschaffenden Zeit, sich per Email an buntenacht { at } bv-leonhard-schweinau.de oder per Brief an den den Bürgerverein, Postfach 710 246, 90239 Nürnberg, anhand einer kurzer Erläuterung des künstlerischen Schaffens und mit Fotos von 2-3 Exponaten für die Teilnahme zu empfehlen. Sobald die Teilnehmer feststehen, wird das Programm zusammengestellt. Da der Platz letztlich leider begrenzt sein wird, werden die interessantesten Werke ausgewählt. Zuschriften nehmen wir gerne auch von Künstlern entgegen, die sich an der musikalischen Untermalung beteiligen möchten.

„Eben auch weil die Kapazitäten begrenzt sind, legen wir den Fokus stark auf die lokale Kunstszene.“, erläutert Strecks Kollege im Vereinsvorsitz Felix Geismann, fügt dieser Begrenzung jedoch sofort eine Hintertür bei: „Unsere Stadtteile wollen sich aber natürlich keinesfalls als isolierte Insel präsentieren und so kann es durchaus sein, dass wir als Art Brückenschlag ein, zwei Künstler aus anderen Stadtteilen mit ins Boot zu holen.“

Zum Schluss ein rechtlicher Hinweis: Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist ohne Gewähr: Es entsteht selbstverständlich kein Anspruch auf Berücksichtigung bei der Veranstaltung.

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