Pausenhofzaun: Dem gesetzlichen Minimum Genüge getan

Unberechtigter Tadel am neuen Pausenhofzaun der Schweinauer Schule??? – Form der Abgrenzung entspricht den gesetzlichen Vorschriften

Mit Schreiben vom 4.Oktober 2008 wandte sich eines unserer Vereinsmitglieder direkt an den Baureferenten der Stadt Nürnberg und tadelte den neuen Pausenhofzaun als in der gewählten Form unästhetisch und weder den Kindern noch dem denkmalgeschützten Schulgebäude gerecht werdend, “… ein industriell gefertigtes Produkt ähnlich einem Wildschutz- oder Bauzaun…”. – Für den Baureferent Herrn Baumann unberechtigte Kritik:

Die gewählte Ausführung ergibt sich aus den Vorgaben des bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes, sie wurde mit dem Denkmalschutz abgestimmt, sie entspricht den gestalterischen Anforderungen der Bayerischen Bauordnung und sie kommt so generell an Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten der Stadt Nürnberg zur Ausführung; soweit die Argumentation im Antwortschreiben von Herrn Baumann, vom 14.11.2008. Zudem handle es sich im Falle der Volksschule St. Leonhard nur um eine temporäre Lösung, bis die neue Grundschule gebaut ist.

Die letzte Feststellung, nämlich die der temporären Lösung, ist möglicherweise die einzig positive. Dies mag jedoch schwerlich darüber hinwegsehen lassen, dass sich unsere Kinder in der Schweinauer Schule seit langem innerhalb von mangelhaften Ãœbergangslösungen in Ihrem Schulalltag aufhalten müssen, “temporäre” Lösung auf die Jahre gewartet wird und die Jahre andauern, wie auch ein Schulneubau. Und es ist schade, dass deren Bedürfnisse und ihre Möglichkeiten sich in ihrer Schule wohl zu fühlen, leider offenbar keinen Cent zu viel Wert sind. Auch die Wirkung dieses Zaunes für den öffentlichen Straßenraum kann nicht als positiv bewertet werden. – Ausreichend scheint es ergo im Stadtteil schon zu sein, wenn gesetzliche Mindestanforderungen erreicht werden.

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